Bergsteigen und Eis

Zusammenbleiben auf Gletschern, Graten und Skitouren

In den Bergen fehlt der Mobilfunk oft genau dort, wo es darauf ankäme. Crew Guard braucht ihn nicht: Die Handys des Teams sprechen direkt über Bluetooth und WLAN miteinander und reichen Nachrichten entlang der Kette weiter. Wird jemand getrennt, wissen es alle, und die Karte zeigt, wo er zuletzt zu hören war.

So funktioniert’s

  1. Team beitreten, mit einem QR-Code vor dem Aufbruch.
  2. Wache starten. Sie ist scharf, solange sie an ist. Wähle eine längere Alarmzeit (10 oder 15 Minuten) für Gelände, in dem sich das Team verteilt.
  3. Jemand wird getrennt. Eine erste Warnung auf den anderen Handys, dann ein lauter Hinweis: „Getrennt, zuletzt hier gesehen“, mit Position, Pfeil und Distanz.

Gemacht für die Berge

  • Kein Netz nötig: Die Handys leiten füreinander weiter, so bleibt ein Team, das sich über einen Grat oder eine Abfahrt verteilt, verbunden, solange jeder einen Nachbarn hört.
  • Vorgehen: Wer zum Erkunden vorausfährt oder eine Seillänge außer Reichweite klettert, kann den anderen für 30 Minuten bis 4 Stunden Bescheid sagen.
  • Akku: GPS alle 30 Sekunden im Gehtempo, bei ausgeschaltetem Bildschirm. Handys mit wenig Akku leiten nichts mehr weiter und melden nur noch sich selbst.

Was es nicht ist

Crew Guard ersetzt weder LVS-Gerät noch Seil noch Notsender, und es alarmiert keine Rettungsdienste. Es sagt dem Team schnell, dass jemand fehlt und wo die Suche beginnen sollte.

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Außerdem: Wandern, Paddeln und Segeln. Oder sieh dir den Alarm in Aktion an.