Paddeln

Alarm bei vermissten Paddlern für Kajak-, Kanu- und SUP-Gruppen

Auf dem Wasser zieht sich eine Gruppe auseinander. Jemand kentert hinter einer Landzunge oder fällt in der Strömung zurück, und die anderen merken es lange nicht. Mit Crew Guard passen die Handys der Paddler aufeinander auf: Verstummt eins, schlägt jedes Handy der Gruppe Alarm und zeigt, wo dieser Paddler zuletzt zu hören war.

So funktioniert’s

  1. Gruppe beitreten. Alle scannen an der Einsetzstelle einen QR-Code. Kein Konto, kein Internet.
  2. Wache starten. Die Handys halten in Taschen oder Decksbeuteln über Bluetooth und WLAN Kontakt. Die Wache schärft sich selbst, sobald die Gruppe mit etwa 1,5 Knoten unterwegs ist.
  3. Jemand fehlt. Sein Handy verstummt. Nach 30 Sekunden zeigen die anderen eine erste Warnung. Nach 60 Sekunden schlägt jedes Handy „Paddler vermisst“.

Wo suchen

Jedes Handy hat seine eigene GPS-Position, deshalb zeigt der Alarm, wo dieser Paddler zuletzt zu hören war, nicht nur, wo die Gruppe ist: mit Pfeil, Distanz und Koordinaten.

Gemacht fürs Paddeln

  • Auseinandergezogene Gruppen: Die Handys leiten füreinander weiter, so bleibt eine lange Reihe von Booten verbunden, solange jedes einen Nachbarn hört.
  • Mit Netz weniger Fehlalarme: Gibt es Mobilfunk, zählt ein Paddler außer Funkreichweite, aber innerhalb von etwa 150 m zu einem anderen, nicht als vermisst.
  • Ausgeschaltet ist nicht vermisst: Ein Handy, das ausgeschaltet wird oder dessen Akku leer ist, meldet sich vorher ab, und das bringt eine sanfte Warnung, keine Sirene.

Was es nicht ist

Crew Guard alarmiert keine Rettungsdienste. Trag eine Schwimmweste, steck dein Handy in eine wasserdichte Hülle und hab eine Pfeife und, wo nötig, ein PLB dabei.

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Außerdem: Segeln, Wandern und Bergsteigen. Oder sieh dir den Alarm in Aktion an.